BSCG - TSV Lamstedt II
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Willkommen beim BSCG. Bevor wir zum Duell gg. Lamstedt kommen, noch ein kurzer Rückblick auf die vorangegangene Vorrunde. Durch den Abstieg aus der BOL LG Nord haben wir viele Abgänge zu verzeichnen gehabt. Die z.T. in jeder BOL-Mannschaft und teilweise darüber hinaus gesetzt wären bzw. sind. Hier ein kurzer Ausschnitt: Froese, Orlowske, Rathjen, Rissmüller, Bauer. Somit traten wir mit einer völlig neuformierten 1. Mannschaft in der Bezirksliga BHV/CUX an. Einzig Roman Kellers verblieb aus der 1. Mannschaft. Hinzu kamen Sascha Broschk, Claas Zimmermann, Marc Uliczka, Joscha Meine und Andreas Effa. Somit wurden wir, von den meisten Experten der Liga, als klarer Absteiger gesehen. Doch gleich im ersten Spiel konnten wir dem Titelaspiranten aus der Deichmetropole Sandstedt einen Punkt abluchsen. Im darauffolgenden Spiel konnten wir den Aufsteiger Hollen 9:1 besiegen, was in dieser Form in der Rückrunde nicht passieren wird. Es folgten 6 sehr knappe Spiele, 3 Unentschieden, zweimal 7:9 und einmal 6:9. Im letzten Spiel ging es nach Lunestedt, dass wir mit 9:3 klar gewinnen konnten. Mit etwas mehr Abgebrühtheit und weniger Nervosität wären sicherlich 2-3 Punkte mehr drin gewesen. Aber mit nur 3 Spielern, die in der Bezirksliga gespielt haben, ist es ein ganz gutes Ergebnis. Besonders hervorzuheben ist die Hinrunde von Claas Zimmermann der 17:0 in der Mitte gespielt hat und nun ins obere Paarkreuz gewechselt ist. Heute stellte sich also die VL-Reserve aus Lamstedt vor. Auch sie haben vor der Saison drei Hochkaräter verloren. Kahrs gewechselt, Lange beruflich in HH gebunden und das Jugendtalent Lukas von See ist in die 1. gegangen. Aufgefüllt wurde das Team durch 3 Recken aus Cadenberge. Kommen wir zum Doppel. Wie im Hinspiel wurden die Lamstedter mit einer neuen Doppelkombination überrascht. Das neue Doppel 1, Zimmermann/Meine, konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gewannen 3:1. Im Doppel 2 nun die beiden Oldies Effa/Broschk gg, das unbequeme Doppel Venhoefen/Schumacher. Es wurde ein ganz enges Match, dass letztendlich mit 2:3 an die Lamstedter ging. Nun lag die Hoffnung auf unser Doppel 3 um evtl. mit 2:1 ins Spiel zu starten, aber ruckzuck war das Spiel mit 0:3 verloren. Das OP war jetzt dran um die Führung zu erobern. Broschk kam mit dem unkonventionellen Schnitt von Schumacher besser zurecht als im Doppel und hatte nur in einem Satz Probleme und gewann relativ sicher 3:1. Claas hatte im ersten Spiel, im OP, nur in den ersten 3 Sätzen etwas Schwierigkeiten gg. den Altmeister Venhoefen, gewann aber verdient 3:1. Zwischenstand jetzt 3:2 für die Grünen. Nun waren unsere CoD-Spezialisten in der Mitte dran. Roman in den ersten beiden Sätzen mit tadellosen Spiel gg. Meyn. Ein Topspin nach dem anderen schlug auf der Gegenseite ein. Dann besann sich Herr Kellers aber für die Fans zu spielen und die Nerven seiner Mitspieler zu strapazieren. Es ging in den fünften Satz. Diesen konnte er dann gerade noch 12:10 gewinnen. Nun war Uli an der Reihe. Heute mit der Devise: Topspin statt Schüsse, und wurde auch mit der 2:1 Führung belohnt. Leider zeigte Tiedemann ab dem 4. Satz eine makellose Leistung und bog das Match für sein Team im 5. Satz um. Zwischenstand jetzt 4:3 für Grünhöfe. Kommen wir zu unserem UP, die bis jetzt die Schläger in der Bremerhavener Kreisliga geschwungen haben. Beide zeigen immer anspruchsvolle Spiele, scheitern aber meistens an ihrer Nervosität. Meine war gg.Timme etwas auf verlorenen Posten und mußte sich mit 1:3 geschlagen geben. Effa nun gg. Skott. Im Hinspiel schon ein 5-Satz Krimi. Auch heute ging das Spiel wieder in den 5. Satz. Aber Skott spielte die entscheidenden Bälle und gewann den Satz sicher mit 11:4. Zwischenstand 4:5 für Lamstedt. Das OP war wieder dran und holte die Führung mit zwei sicheren 3:0-Siegen zurück. Im MP hatte Uli noch eine Rechnung mit Meyn offen. Im Hinspiel gab es eine 2:3-Niederlage, auch dieses Duell wieder hart umkämpft, ging aber mit 3:1 an unseren HSV-Ultra. Roman hatte dem starken Tiedemann nichts entgegenzusetzen und mußte mit 0:3 die Segel streichen. Zwischenstand 7:6. Unser UP war wieder an der Reihe. Zuerst Joscha, in Insiderkreisen auch Zitteraal genannt, lag schnell mit 0:2 hinten. Währenddessen machte Claas sich schon für das Abschlussdoppel warm, doch weit gefehlt. Joscha holte sich Satz 3 und 4 im Eiltempo zurück und konnte auch den 5. Satz mit 11:9 dicht machen. Jetzt lag der ganze Druck wieder auf den MF dieser Truppe, dessen Spielweise so manches Mal mit dem russischen Roulette vergleichbar ist, aber er konnte diesem standhalten und holte mit seinem 3:1 Einzelsieg auch den 9:6 Gesamtsieg auf die Seite der Grünen.
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